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| Optimale Stabilität bei Lagerungs- und Transportprozessen Fliessgrenze und / oder Ruheviskosität sind so einzustellen, dass keine Sedimentations- und Entmischungsvorgänge auftreten |
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| Gute Fliesseigenschaften bei der Verarbeitung Diese sind durch die Aufnahme von Fliesskurven im für die Verarbeitung relevanten Schergefällebereich zu definieren, zum Beispiel für: |
| • | einfaches Verlaufen auf einer festen Oberfläche | zwischen |
0,001 |
und |
1 s-1 |
| • | Pump-und Mischvorgänge | zwischen |
1 |
und |
1 000 s-1 |
| • | Anstreich- und Spritzvorgänge sowie Walzenbeschichtung | zwischen |
1 000 |
und |
100 000 s-1 |
| Gute Wand- bzw. Oberflächenhaftung Dazu sind die Fliessgrenze und die Ruheviskosität vorzugeben und messtechnisch zu kontrollieren |
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| Optimales Verlaufen, Trocknen bzw. Aushärten bei der Herstellung der gewünschten Oberfläche Die Fliessgrenze und die Nullviskosität sind unter Beachtung von Thixotropie-Effekten und viskoelastischen Eigenschaften zu definieren und messtechnisch zu kontrollieren |
| • | Messverfahren zur Bestimmung von Fliessgrenze und Nullviskosität |
| Schubspannungsgesteuerte Versuche (Controlled Stress Tests - CS-Tests) |
| Lineare, schubspannungsgesteuerte Rampen zur Messung der Fliessgrenze oder der Nullviskosität | |
| Beispiel: siehe Bild 4 |
| • | Messverfahren zur Bestimmung der schergeschwindigkeitsabhängigen Viskosität |
| Schergeschwindigkeitsgesteuerte Versuche (Controlled Rate Tests - CR-Tests) |
| Gleichgewichtsfliesskurve im Schergeschwindigkeitsbereich von 0,04 ... 20 000 s-1 zur Untersuchung der schergeschwindigkeitsabhängigen Fliesseigenschaften | |
| Beispiel: siehe Bild 1 |
| Lineare, schergeschwindigkeitsgesteuerte Rampen auf- und abwärts zur Untersuchung der schergeschwindigkeits- und zeitabhängigen Fliesseigenschaften (Thixotropie) | |
| Beispiel: siehe Bild 2 |
| • | Messverfahren zur Bestimmung der Kinetik von Strukturabbau- bzw. Strukturaufbauprozessen |
| Schergeschwindigkeitsgesteuerte Versuche (Controlled Rate Tests - CR-Tests) |
| Schergeschwindigkeitsgesteuerte Sprungversuche zur Bestimmung von Strukturabbau bzw. Strukturaufbau | |
| Beispiel: siehe Bild 3 |
| Schubspannungsgesteuerte Versuche (Controlled Stress Tests - CS-Tests) |
| Schubspannungsgesteuerte Sprungversuche zur Bestimmung von Strukturabbau bzw. Strukturaufbau | |
| Beispiel: siehe Bild 5 |
| • | Messverfahren zur Bestimmung viskoelastischer Eigenschaften |
| Schubspannungsgesteuerte Versuche (Controlled Stress Tests - CS-Tests) |
| Schubspannungsgesteuerte Kriechversuche und Kriech-Erholungs-Versuche zur Bestimmung des viskoelastischen Materialverhaltens | |
| Beispiel: siehe Bild 6 |
| • | Exakte Viskositätsmessung von niedrigviskosen Druckfarben und Beschichtungslacken |
| (z.B. Textildruckfarben und Lacke zur Beschichtung von PC- und Fernsehbildschirmen) |
| Einpunktmessung mit dem patentierten Kapillarviskosimeter RHEOTEST® LK. Dazu werden 25 ml Messgut automatisch durch eine Edelstahlkapillare gesaugt und nach der Viskositätsbestimmung wieder in den Messbecher zurückgeführt. Das Messergebnis steht bereits nach 25s per Display und an der RS 232 Schnittstelle zur Verfügung. Die integrierte elektronische Viskositäts-Temperatur-Kompensation egalisiert bei Raumtemperatur Temperaturschwankungen von ca. 5K ohne Verlust der Messgenauigkeit. | |
| Beispiel:RHEOTEST® LK |
Der Viskositätsabfall muß den Anwendungs- bzw. den Verarbeitungsbedingungen angepasst sein |
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Unregelmässigkeiten in der Fliesskurve sind der Nachweis für instabiles Fliessverhalten und führen zu Qualitätsmängeln |
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Kleine Viskositäten bei großem Schergefälle sind ein Merkmal für gute Pumpfähigkeit und Verarbeitbarkeit |

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Im Zusammenhang mit einer leichten Verarbeitbarkeit des Endproduktes wird ein relativ starker Viskositätsabfall bei Belastung angestrebt. Allerdings darf die Belastung nicht den Grenzbereich überschreiten, der zu einer irreparablen Strukturzerstörung führt. |

| Top |
Der Viskositätsabfall muß den Anwendungs- bzw. den Verarbeitungsbedingungen angepasst sein |
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Der schergeschwindigkeitsabhängige Strukturabbau bringt wesentliche Aussagen über den gewünschten Viskositätsabfall im Zusammenhang mit der Weiterverarbeitung des Endproduktes |
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Der Strukturaufbau im Ruhezustand (Nullviskosität) und bei kleinem Schergefälle ist charakteristisch für die Lagerungsstabilität und die Verlaufseigenschaften |
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Im Unterschied zur schubspannungsgesteuerten Versuchsdurchführung können auch mit dem CR-Test gut reproduzierbare Messergebnisse erreicht werden. Allerdings besteht bei diesen Messwerten keine direkte Korrelation zur Produktstabilität. |

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Die Fliessgrenze hat massgeblichen Einfluss auf die optimale Schichtdicke |
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Die Ruheviskosität ist charakteristisch für die Verlaufseigenschaften |

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Der schubspannungsgesteuerte Strukturabbau bringt wesentliche Aussagen für die Produktstabilität im Zusammenhang mit der Weiterverarbeitung des Endproduktes. Im Unterschied zur schergeschwindigkeitsgesteuerten Versuchsdurchführung korreliert die Produktstabilität direkt mit der Schubspannung. |
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Der Strukturaufbau im Ruhezustand (Nullviskosität) und bei kleinen Schubspannungen ist charakteristisch für Lagerungsstabilität und Verlaufseigenschaften. |

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Die Messergebnisse aus den Funktionen Deformation und Schubspannung in Abhängigkeit von der Belastungsdauer sind Grundlage für die Berechnung der Strukturnachgiebigkeit über die Compliance- oder Modulfunktion oder spezifischer Parameter aus viskoelstischen Modellen. |
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Ursache für Viskoelastizität sind interpartikulare Kräfte und die Brownsche Molekularbewegung. Durch die Messergebnisse werden wichtige Aussagen zu Wechselwirkungen im Zusammenhang mit Pigmenten und deren Beeinflussung durch Additive und Dispergierprozesse gewonnen. |

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